Das Fundament des guten Lebens!

Die längste wissenschaftliche Studie über Lebensglück wurde vor 75 Jahren gestartet und läuft auch heute noch. Mehr als 700 Menschen wurden jedes Jahr ausführlich befragt und untersucht. Inzwischen sind die ältesten überlebenden Teilnehmer über 90 Jahre alt und die ersten Ergebnisse sind für uns alle absolut grundlegend wichtig:

  • Gesundheit und Lebensglück sind das Ergebnis guter Beziehungen. Die Auswertungen zeigen klar und deutlich, dass vertrauensvolle Freundschaften und liebevolle Partnerschaften die Wahrscheinlichkeit von körperlicher und geistiger Gesundheit sowie Lebensfreude enorm steigern. Einsamkeit hingegen wirkt sich sehr negativ auf Gesundheit und Gedächtnis aus.
  • Wichtig ist nicht die Anzahl von Freundschaften und Sozialkontakten die man hat, sondern die Qualität der Beziehungen.
  • Vor allem das Gefühl, sich wirklich im Notfall auf jemanden verlassen zu können ist extrem wichtig. Kleinere Streitigkeiten und Sticheleien schaden nichts, solange man weiß, dass man sich aufeinander verlassen kann, wenn es wirklich darauf ankommt.

Gute Beziehungen zu pflegen ist nicht einfach. Wir streben nach Lebensglück mit so vielen eigenen und fremden Erwartungen, Wünschen und Träumen, dass wir oft nicht mal mehr Zeit „für uns“, geschweige denn für andere haben.

Wenn uns aber diese bisher größte psychologische Studie der Menschheit eine klare Empfehlung für das Lebensglück geben könnte, dann wäre es diese:

Investiere Zeit und Energie in Beziehungen, Freundschaften, Familie!

Schaffe und pflege gute soziale Angewohnheiten. Rufe deine Freunde an, schreibe Mails oder Briefe. Besuche Freunde und unternimm etwas mit deinen Liebsten.

Das beste Fundament für ein gutes Leben sind gute Beziehungen.

(Gedanken frei übersetzt und interpretiert aus dem Video „What makes a good life? Lessons from the longest study on happiness – Robert Waldinger)

 

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