//Bücher

In seinem Buch „Die Löwen-Liga: Wirkungsvoll führen“ hilft Sebastian Quirmbach dem Leser besser zu kommunizieren, strategische Machtgefüge zu verstehen, Wertschätzung für Kollegen und Mitarbeiter vorzuleben und konstruktiv gemeinsame Erfolge anzusteuern.

Die Grundlagen und Feinheiten der Kommunikation in Führungssituationen werden dabei durch die Geschichte zweier Löwen veranschaulicht. Sebastian Quirmbach arbeitet mit Metaphern aus dem Tierreich, da komplexe zwischenmenschliche Themen ja bekanntlich bereits seit Jahrhunderten in Form von Fabeln aus dem Tierreich verarbeitet werden.

„Auf den ersten Blick ist dies ein höchst unterhaltsames Buch über die kleinen und großen Erfolgsmomente in der komplexen Welt der Führungsverantwortung. Dahinter verbirgt sich jedoch noch mehr, nämlich die Einladung an den Leser den Löwen in sich selbst zu entdecken.“ Mark Edwards, Programme Director, London Business School

Auszug aus dem Buch

Der folgende Auszug stammt aus dem Kapitel elf des Buches, „Motivationsgespräche: Sei achtsam und sprich darüber!“

Wir begleiten hier den Löwen Kimba, einen der beiden Helden der Geschichte. Kimba ist Führungskraft und führt in diesem Kapitel ein Motivationsgespräch mit seinem Mitarbeiter Hans Hakuna.

…Hans Hakuna hat in letzter Zeit offenbar eine Schwächephase. Als Analyst liefert er in der Regel erstklassige Arbeit ab. Kimba ist in den letzten Tagen jedoch aufgefallen, dass Hans irgendwie gestresst aussieht, und nun hat er tatsächlich den Abgabetermin für die angekündigte Kundenanalyse verpasst. „Je früher ich mit Hans spreche, umso schneller finden wir eine Lösung“, denkt sich Kimba. „Lieber klären wir die Sache jetzt, bevor noch ein echtes Problem daraus entsteht.“

Zum Thema Motivation findet Kimba auch sofort Informationen in den Unterlagen seines Führungstrainings. Intrinsische und extrinsische Faktoren hat Kimba gut verstanden und er erinnert sich auch daran, dass auf Dauer die intrinsischen Faktoren deutlich mehr zu guter Leistung und Zufriedenheit beim Mitarbeiter beitragen, als äußere Belohnungs- und Bestrafungsmechanismen. Während er in seinen Unterlagen blättert, findet er noch ein weiteres Modell, das ihm nützlich erscheint.

Es ist das Modell der logischen Ebenen, das er auch schon unter dem Namen „Wunderleiter“ im Studium bei seinen Professoren Frank und Heidi Giraffe kennengelernt hatte. In einem Rollenspiel konnte er bei den beiden am eignen Fell erleben, wie präzise sich mit diesem Kommunikationswerkzeug die Quellen der eigenen Motivation herausarbeiten lassen. Kimba beschließt, diese „Wunderleiter“ als roten Faden mit in sein Gespräch zu nehmen. Die fünf Sprossen der Leiter notiert er sich noch in sein Notizbuch: Verhalten, Fähigkeiten, Glaubenssätze, Werte und Identität.

Am nächsten Morgen begibt sich Kimba auf den Weg zu Hans‘ Büro. Er dreht oft morgens eine kurze Runde bei seinen Mitarbeitern, um nach dem Laufenden zu sehen. Jetzt erweist sich diese Routine als nützlich, denn für ein Motivationsgespräch will Kimba kein formelles Setting, sondern ein eher spontanes Gespräch. Sein Ziel ist es, herauszufinden, wie er Hans besser unterstützen kann, und ob vielleicht ein tiefergehendes Problem hinter seinem Verhalten steckt.

„Guten Morgen, Hans“, beginnt Lono das Gespräch. „Guten Morgen, Kimba“, erwidert Hans seinen Gruß. „Hans“, Kimbas Stimme wird etwas ruhiger und tiefer, „wie läuft es denn so bei dir in letzter Zeit? Ich habe den Eindruck, dass du nicht in Höchstform bist “. Das nun eintretende Schweigen hat Kimba gelernt auszuhalten. Er weiß, dass Stille in einem Gespräch sehr hilfreich sein kann, sie kann im wahrsten Sinne des Wortes beruhigen. Nachdem Hans einen Moment nachgedacht hat, antwortet er: „Ja, irgendwie ist mir gerade alles zu viel. Ich habe das Gefühl, in Arbeit zu ersticken.“ Kimba hört ihm aufmerksam zu und unterbricht auch diesmal nicht die Stille. „Ich weiß ja auch nicht“, fügt Hans schließlich hinzu, „ich habe zwar nicht mehr Analysen zu machen als früher, aber ich komme irgendwie trotzdem nicht hinterher.“

Kimba spürt, dass der Zeitpunkt für das Gespräch günstig ist. Statt wie geplant den Nachmittag vorzuschlagen, nutzt er die Gelegenheit und teilt seine konkrete Beobachtung auf der Verhaltensstufe der Wunderleiter mit. „Ja, mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit oft unausgeschlafen aussiehst, die Mähne zerzaust. Und dass du einen Abgabetermin verpasst, hat mich wirklich sehr verwundert “. Kimba achtet darauf, dass seine Wertschätzung für Hans auch in seinem Tonfall deutlich wird.

Die zweite Stufe der Wunderleiter würde er am liebsten weglassen, denn dass Hans alle Fähigkeiten besitzt, um seine Arbeit hervorragend zu erledigen bezweifelt Kimba nicht. Trotzdem fragt er: „Konntest du denn aus irgendeinem Grund diesmal nicht so arbeiten wie sonst? War diese Analyse komplizierter als die vorherigen?“ „Nein, nein“, beschwichtigt Hans schnell, „es war einfach so, dass etwas dazwischen kam, ein Gefallen unter Kollegen für jemanden aus dem Vertrieb. Und weil man ja seine Kollegen nicht hängen lassen kann, hat mir dann am Ende die Zeit für die Analyse gefehlt.“

Kimba bemerkt, wie Hans schon von alleine die nächste Sprosse der Leiter genommen hat. Statt auf der Stufe der Fähigkeiten zu bleiben ist er gleich zu den Glaubenssätzen gewechselt: „Man kann ja seine Kollegen nicht hängen lassen!“ Das findet Kimba sehr interessant. Er weiß nun, dass Hans auf der logischen Ebene der Glaubenssätze eine Erklärung für sein Verhalten gefunden hat. Allerdings ist es für Kimba noch nicht verständlich, wie Hans seine Prioritäten setzt und somit die kollegiale Hilfe seiner eigentlichen Arbeit voranstellt.

Kimba steigt die nächste Stufe der Wunderleiter hinauf: „Hilfsbereitschaft scheint dir sehr wichtig zu sein“, spricht er direkt die Werteebene an. „Ja, selbstverständlich“, ist Hans‘ Antwort. „Hilfsbereitschaft und Kollegialität geht über alles!“ „Geht es auch über Professionalität und Zuverlässigkeit?“ fragt Kimba kritisch nach. „So habe ich das noch gar nicht betrachtet“, gibt Hans zu. „Du hast Recht, manchmal muss man sich tatsächlich entscheiden, was wichtiger ist.“

Kimba spürt, dass Hans gedanklich auf dem richtigen Weg ist. Er beschließt nun, auch noch die höchste Stufe, die Identität anzusprechen. „Du bist tatsächlich ein echter Spitzenanalyst. In meinem Kontaktbuch stehst Du sogar unter Mr. Zuverlässig“, scherzt er. Hans lächelt. „Ich würde aber auch gerne unter ‚Lieblingskollege‘ gelistet sein. Aber ja, ich werde an erster Stelle Herr Zuverlässig sein und gleich danach Herr Kollegialität.“

Kimba und Hans verabschieden sich mit einem Tatzenschlag und kehren zurück zu ihren Projekten.

Leserrezension

„Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und kann es nur empfehlen. Auf spannende und humorvolle Weise werden Entscheidungen, Vorgehensweisen & Auswirkungen unterschiedlicher Führungsstile anhand alltäglicher Agentur-Aufgaben & Problemstellungen geschildert. Jetzt der Clou: Hier findest du kein trockenes Nachschlagewerk im Wikipedia Stil. Ohne direkte Wertung werden Führungsstile zu jeweils gleicher Situation anhand unterschiedlicher Charakteren, derer Visionen und Zielen gegenübergestellt wodurch ein grandioser Effekt entsteht: Man stellt sich stets die Frage, wie man selbst in den geschilderten Situationen handeln würde. Einmal angefangen, legt man das Buch nicht mehr aus der Hand. Ich bin sehr begeistert und achte jetzt neu inspiriert auf mein Handeln im Team und gegenüber meinen Vorgesetzten.“ Tobias Schmidt

Buch - Sebastian Quirmbach: Kapitalisierungstabellen:„Kapitalisierungstabellen: Ersatzansprüche bei Personenschäden richtig berechnen“ Durch seine Arbeit als Kanzleimanager ist sich Sebastian Quirmbach einer Sache bewusst: Personenschadensfälle haben es in sich! Wer hier das Beste für seine Mandanten erreichen will, muss sich bei der weitreichenden Entscheidung „Kapitalzahlung versus fixe Rente“ auskennen und auf die aktuellsten Zahlen und die wichtigsten Fakten zurückgreifen. Wie berechnet man Schadensansprüche korrekt und worauf gilt es bei einer Kapitalzahlung zu achten? Wie lang muss die Laufzeit bemessen sein, damit der Geschädigte im Vergleich zu einer Rentenzahlung keine Nachteile hat? Welcher Zinssatz muss zugrunde gelegt werden?

„Jedem Geschädigten ist zu wünschen, dass er von einem Anwalt vertreten wird, der mithilfe dieses Buches seine Interessen angemessen vertritt.“ Lother Jaeger Richter am OLG Köln a.D. (in VersR 2016 Heft 18)

//Beiträge

Deutscher Anwaltsverein – Anwaltsblatt:
Der Ton von oben macht auch Musik: Was ist Kanzleikultur? 2017 lesen

Change-Prozesse in Kanzleien: Beständig ist nur der Wandel 2017 lesen

Management Circle:
Gutes Zeitmanagement trotz steigender Belastung, 2016 lesen

Große Motivation – keine Umsetzung? Die SAU-Krankheit ist schuld! 2016 lesen

Aktiv Steuern:
Vision 2020 — Strategische Planung mit der Theorie U, 2015 lesen

Modern Music School Magazin:
Mehr als Musik -Lebenskompetenz! 2015 lesen
7 Steps to Heaven, 2015 lesen
Qualität durch Enthusiasmus, 2013 lesen
The Art of Being a Good Music Instructor, 2013 lesen
Musik für die Seele, 2012 lesen

Steuerberaterverband Schleswig-Holstein:
Erfolg leicht gemacht: Sich selbst und andere gehirngerecht führen, 2012 lesen

Soft Skill Circle von Management Circle:

Medien

Sebastian Quirmbach - Leadership Kurs

Leadership Komplettkurs:
Selbstführung, Individualführung & Teamführung

Dieser Komplettkurs bietet dir in drei Modulen schrittweise die Möglichkeit, umfassende Fähigkeiten und Kenntnisse zu den Themen Selbstführung, Individualführung und Teamführung zu erwerben…

Modul 1:
Selbstführung –
Ausgeglichen zum Erfolg

Sebastian Quirmbach - Selbstführung

Deine Persönlichkeit, dein Handeln, dein Vorbild sind nicht nur ausschlaggebend für deinen persönlichen Erfolg, sie prägen auch deine Wirkung auf deine Mitarbeiter….

Modul 2:
Individualführung –
Zusammen Erfolg erreichen

Sebastian Quirmbach - Individualfuehrung

Motivation, Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeitern hängen häufig von einem ausschlaggebenden Faktor ab: der richtigen Führung…

Modul 3:
Teamführung –
Zusammen Erfolge gestalten

Sebastian Quirmbach - Teamfuehrung

Wie schaffst du es, dass dein gesamtes Team versteht, worauf es ankommt und die richtigen Ziele durch effektives Handeln erreicht?